Tolle Reisefilme
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Reisen im Film

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Tolle Reisefilme

Natürlich können Filme das eigene Reisen und Erleben nicht ersetzen.

Aber das sollen sie auch gar nicht.

Vielmehr sollen und können Filme – je nach Genre und Thema – Lust machen auf eine bestimmte Region, Aufmerksamkeit schaffen für Orte, Probleme oder das Besondere anderswo. Sie können im wahrsten Sinne des Wortes unseren Horizont erweitern, ohne dass wir dafür die eigene Haustür verlassen müssen. Filme können eigene Reiseerlebnisse wieder in uns wecken, uns die nächste Reise planen lassen oder uns einfach eine Weile zum Träumen bringen.

Natürlich eignen sich Dokumentarfilme besonders gut dafür, ein Land, eine Region oder eine Stadt vorzustellen.

Aber auch einige Spielfilme erzählen Geschichten, die mit ihren Schauplätzen derart eng verwoben sind, dass sie diesen einen eigenen Raum geben.

Es sind Filme, in denen Örtlichkeiten zwar nicht im Vordergrund steht, aber eine wesentliche Rolle spielen. Filme, in denen das Freiheitsgefühl des Unterwegsseins besonders gut transportiert wird. Filme, die einfach nur Lust machen auf einen Ort oder das Reisen an sich. Filme, die uns andere Kulturen näherbringen. Filme, die Fernweh schüren und es gleichzeitig stillen. Richtig tolle Reisefilme eben!

Tolle Reisefilme

Tolle Reisefilme – eine Auswahl

Diese alphabetisch angeordnete Auswahl ist selbstverständlich unvollständig und wird ständig erweitert werden.

Wenn du einen weiteren Film kennst, der unbedingt in dieser Liste gehört, teile ihn uns gerne in den Kommentaren mit!

Before Sunrise (1995)

Unverhofft begegnen sich der Amerikaner Jesse und die Französin Celine in einem Zug nach Wien. Da Jesses Rückflug in die USA am nächsten Morgen ansteht, bleibt den beiden nicht viel gemeinsame Zeit, um sich kennenzulernen. Doch die Nacht in Wien, die sie zusammen Verbringen, wird ihr Leben für immer verändern.

Ein großartiger, minimalistisch erzählter Film von Richard Linklater, der sich fast ausschließlich auf die beiden Hauptcharaktere und ihre Gespräche konzentriert, während er sie auf ihrem Weg durch das nächtliche Wien begleitet.

Der Film wurde mit „Before Sunset“ (2004) und „Before Midnight“ (2013) in jeweils neunjährigem Abstand fortgesetzt.

Die Reise des jungen Che (2004)

Basierend auf den Tagebucheinträgen des Ernesto „Che“ Guevara, zeichnet der Film die neunmonatige Südamerikareise des jungen Che 1952 nach.

Das klassische Roadmovie überzeugt durch starke Schauspieler und eindrückliche Aufnahmen von Landschaft und sozialer Ungleichheit in Südamerika.

Easy Rider (1969)

Der Film zeigt die beiden Biker Wyatt (Peter Fonda) und Billy (Dennis Hopper) auf ihrer Suche nach dem Amerikanischen Traum durch den Bible-Belt im Südosten der USA.

Das Kult-Roadmovie schlechthin und Wegbereiter für das Autorenkino in Hollywood.

Eat Pray Love (2019)

Eat Pray Love ist eine Hommage an die Selbstfindung und Selbstliebe, der auf der Bestseller-Autobiografie von Elizabeth Gilbert beruht. Der Film begleitet die Hauptfigur Liz, gespielt von Julia Roberts, auf der Suche nach Selbstakzeptanz und -liebe von NYC, über Rom und Indien bis nach Bali.

Ich bin dann mal weg (2015)

Basierend auf dem gleichnamigen, autobiografischen Buch von 2006, folgt der Film Hape Kerkeling auf seiner Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg.

Der Film zeigt die inneren und äußeren Herausforderungen der Pilgerreise und vermittelt charmant die Schönheit der Landschaft entlang des Weges zwischen dem französichen Saint-Jean-Pied-de-Port und sppanischen Santiago de Compostela.

Im Juli (2000)

Lehramtsreferendar Daniel und Lebenskünstlerin Juli finden in dieser romantischen Roadmovie-Komödie sowohl zu sich selbst als auch zueinander. Dabei nimmt uns im Juli mit durch Hamburg, entlang der Donau bis nach Budapest und schließlich bis nach Istanbul.

Wenn dir der Film gefällt, kann ich dir gleichnamige Buch von Selim Özdogan empfehlen, das nach dem Erscheinen des Films geschrieben wurde und die gleiche Geschichte aus der Sicht der beiden weiblichen Hauptfiguren erzählt, während der Film Daniel in den Vordergrund stellt.

Into the Wild (2007)

Into the Wild zeichnet das Leben und vor allem die Reisen durch die USA von Christopher McCandless nach. Erfüllt von dem Wunsch, im Einklang mit der Natur zu leben, starb der 24-Jährige im Sommer 1992 in Alaska, vermutlich an einer Vergiftung.

Ein interessanter Film mit starken Naturaufnahmen und ebenso starkem Soundtrack.

L‘ auberge espagnol (2002)

L‘ auberge espagnol zeigt die Erlebnisse und Erkenntnisse des französischen Erasmus-Studenten Xavier während eines Austauschjahres in Barcelona.

Ein liebenswerter Film und der Erasmus-Kultfilm schlechthin. Mit „Les Poupées russes“ (2005; Paris, London, St. Petersburg) und „Casse-tête chinois“ (2013; NYC) hat „L‘ auberge espagnol“ zwei gelungene Nachfolgefilme erhalten.

Léa and I (2019)

Ein verspielter Dokumentarfilm über die Reise der beiden Freundinnen Léa und Camille nach Mexiko und Peru. Auf der Suche nach einer Heilung Léas, die an Mukoviszidose erkrankt ist, begegnen die beiden Schamanen und traditionellen Heilmethoden außerhalb der westlichen Schulmedizin.

Ein Coming-of-Age-Film der berührt und das Reisen als Weg zu sich selbst zeigt.

Midnight in Paris (2012)

Hollywood-Drehbuchautor Gil ist tagsüber mit seiner Verlobten Inez und deren Eltern im Paris des Jahres 2012 unterwegs. Nachts jedoch reist der Nostalgiker in das Paris der 1920er Jahre.

Der von Woody Allen produzierte Film nimmt uns leichtfüßig und unterhaltsam mit in das klischeehafte Paris – sowohl das der Gegenwart, als auch das der 1920er Jahre.

Nachtzug nach Lissabon (2004)

Nachtzug nach Lissabon erzählt von der spontanen Reise des Berner Altphilologe Raimund „Mundus“ Gregorius nach Lissabon, seiner Suche nach dem Autor eines geheimnisvollen Buches und den die Suche begleitenden philosophischen Überlegungen über Zeit und Identität.

Scheinbar ganz nebenher zeigt uns der Film dabei auch das wunderschöne Lissabon und erzählt ein Kapitel portugiesischer Geschichte.

Qué Tan Lejos (2006)

Die ecuadorianische Literaturstudentin Tristeza begegnet der spanischen Touristin Esperanza. Unverhofft reisen die beiden zusammen durch Ecuador.

Ein Roadmovie durch Ecuador, das auf satirische Art und Weise die Themen Identität und Diversität beleuchtet, sehr feinfühlig erzählt ist und zugleich unheimlich schöne Landschaftsaufnahmen beinhaltet.

Roma (2018)

Das Drama begleitet die Mixtekin Cleo, die als Kindermädchen einer Familie im Stadtteil Roma in Mexiko Stadt arbeitet, in ihrem Leben in der mexikanischen Hauptstadt in den Jahren 1970 und 1971.

Der komplexe und herausfordernde Film bringt uns neben der mexikanischen Hauptstadt viele nationale Traditionen und Bräuche näher, die auch heute noch bestehen. Dadurch gewinnt der Zuschauer einen authentischen Einblick in die mexikanische Kultur.

The Beach (2000)

Der Film über die Suche des US-amerikanischen Rucksackreisenden Richard nach dem Aussteiger-Paradies auf Erden in Thailand.

Obwohl man über die Besetzung des Richard mit dem damals noch sehr milchbubihaften Leonardo DiCaprio vorzüglich streiten kann, ist die Story an sich spannend und gut erzählt. Eine Film-Rucksackreise nach Thailand.

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