Der perfekte Mojito
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Der Mojito: Rezept und Zubereitung des Klassikers

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Erfahre das Rezept für einen Mojito, welcher Rum verwendet wird und lerne, wie du den perfekten Mojito zubereitest!

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Wohl kein anderer Drink der Welt ist so sehr über sich hinausgewachsen wie der Mojito.

Er ist nicht nur das Nationalgetränk Kubas, sondern verkörpert weltweit den Inbegriff von karibischer Lebensfreude. Dabei sind es nicht nur die erfrischenden Zutaten, die dem Mojito seinen „Spirit“ verleihen, sondern auch die Geschichten und Geschichtchen, die sich um ihn ranken.

Mojito — Der scheinbar einfachste Drink der Welt

Einen Mojito kannst du mittlerweile in fast jeder Bar der Welt bestellen. Leider jedoch viel zu oft falsch zubereitet.

Limette, Minze, Zucker, Rum und Soda: was kann man da denn falsch machen, scheinen sich viele Bartender zu denken und pfeffern munter die Zutaten ins Glas.

Jetzt nur noch kurz die Limette mit der Minze und dem Zucker zerstoßen, Rum, Eis und Soda dazu und fertig ist das Ding.

Das ist nicht nur schade, sondern auch respektlos dem „Zauberer“ unter den Cocktails sowie dem Gast gegenüber.

Damit dir nicht dasselbe passiert, erfährst du hier wie du den originalen Mojito für dich und deine Freunde zubereitest.

Und wenn du dann ganz nebenbei noch eine kleine Annekdote zum Mojito raushaust, schwebt der Mojito-Spirit mit Sicherheit über euer Runde!

Zutaten für den perfekten Mojito

Vom Piratenheiler zum Zauberer: die Entstehung des Mojitos

Wir sind im 16. Jahrhundert.

Der Pirat Sir Francis Drake, von den Spaniern „El Draque“ genannt, ist auf Kaperfahrt in den Gewässern der Karibik unterwegs und auf der Suche nach spanischen Schiffen.

Allerdings machen dem guten Herrn Piraten des Öfteren starke Magenschmerzen zu schaffen, gegen die ihm sein Schiffsarzt jedoch einen schnell ein Heilmittel anbieten kann: Einen Trunk aus Zucker, Limetten, Minze und Aguardiente de Caña, einem Zuckerrohrbrand. Dieses Getränk wurde als „El Draque“ in der ganzen Karibik bekannt.

Irgendwie geriet der heilsame Trunk dann aber doch in Vergessenheit und trat erst im 20. Jahrhundert in Kuba wieder in Erscheinung. Diesmal jedoch unter dem Namen Mojito.

Angel Martínez soll ihn 1942 in seiner Bar La Bodeguita del Medio zum ersten Mal hergestellt haben.

Noch so eine Legende dieser vielen Legenden um den Drink der Drinks.

Wahrscheinlich geht die Namensgebung auf das afrikanische Wort „Mojo“ zurück, das mit den Sklaven die karibische Insel erreichte und einen kleinen Beutel mit Zaubergewürzen und anderen glücksbringenden Gegenständen beschreibt.

Mojito ist die Verkleinerungsform dieses Wortes und bedeutet etwa „Kleiner Zauber“.

Dieser kleine Zauber hatte es auch Hemingway sehr angetan, der dem Mojito durch regelmäßigen Konsum und Erwähnung in seinen Schriften zu Weltruhm verhalf und dessen Erhöhung von der kubanischen Adaption eines Collins hin zum Inbegriff karibischer Lebensfreude vollendete.

Der perfekte Mojito

Der Mojito: Rezept und Zubereitung

So bereitest du einen originalen Mojito zu:

        • 5cl weißer oder 3 jähriger kubanischer Rum
        • Frischer Saft einer Limette
        • 2-3 Barlöffel weißer Rohrzucker
        • Ein Zweig frischer Minze (am besten Mentha Nemorosa, die sogenannte Hemingway Minze, nehmen!)
        • 3-4cl Soda

Der Mojito kann direkt im Glas zubereitet werden.

Dazu die Minzblätter mit dem Zucker ins Glas geben und leicht mit einem Barlöffel verrühren. Ziel ist es, die ätherischen Öle aus der Minze zu locken, ohne jedoch durch zu grobes Vorgehen die Bitterstoffe herauszustoßen.

Dann den Saft einer frisch gepressten Limette dazugeben. Es ist besser, den Saft ins Glas zu geben als die Limette mitsamt der Schale im Glas zu zerstoßen, da sonst unerwünschte Aromen aus der Schale im Drink landen könnten und seinen Geschmack trüben könnten.

Als nächstes kommt der Rum in das Glas.

Das Glas nun je nach Gusto mit Eiswürfeln oder grob zerstoßenem Eis auffüllen und kaltrühren.

Nun noch das Sodawasser dazugeben und ein letztes Mal vorsichtig umrühren, damit die Kohlensäure erhalten bleibt.

Als Deko und Zauber für die Nase eignen sich zwei Minzzweige, die kurz gegen eine saubere Fläche geschlagen werden und dann einfach oben ins Glas neben den Strohhalm gesteckt werden.

Voilà, fertig ist der Klassiker!

Tipp: In Kuba wird dem Drink oft noch Angustura Bitters beigegeben. Dies verleiht dem Mojito eine ganz andere Note, ist für den europäischen Geschmack allerdings oft ungewohnt. Einfach mal ausprobieren, indem du die Oberflache des Mojitos leicht mit Angostura Bitters beträufelst.

Salud!

Wenn du Lust auf einen ungewöhnlichen Mojito hast, findest du hier meine Tipps für einen besonderen Mojito!

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